Aktuelles

Aus aktuellem Anlass (im Hinblick auf den wohl doch noch eintretenden Winter) soll noch einmal auf die Bußgelder bei Eis und Schnee hingewiesen werden:

Es sollte jedem Autofahrer klar sein, dass bei winterlichen Straßenverhältnissen mit geeigneten Reifen gefahren werden muss. Die Höhe des drohenden Bußgeldes richtet sich danach, ob beispielsweise eine Behinderung, Gefährdung oder im schlimmsten Fall ein Unfall die Folge dieser Fahrt war.

Auch die Sicht des Fahrers, d.h. die Autoscheiben, müssen frei sein. Wer nur mit einem „Guckloch“ fährt, dem droht bereits ein Verwarnungsgeld von 10 Euro. Aber auch, wer das Auto nicht vollständig – d.h. auch das Dach – von Eis und Schnee vor Fahrtantritt befreit, zahlt 25 Euro.

Insbesondere das beliebte „Warmlaufenlassen“ des Motors (z.B. während man die Schreiben freikratzt) kostet 10 Euro.

 

Bußgeld für nicht angepasste Geschwindigkeit

Tatbestand

Bußgeld

Punkte

Fahren mit nicht angepasster Geschwindigkeit

 

 

bei schlechten Sicht oder Wetterverhältnissen

 

 

(z.B. Nebel, Glatteis)

100 Euro

1

mit Gefährdung

120 Euro

1

und Unfall

145 Euro

1

 

 

 

Bußgeld für Beleuchtung bei Sichtbehinderung durch Schnee

Tatbestand

Bußgeld

Punkte

Obwohl die Sicht durch Schneefall erheblich

 

 

behindert war, am Tage nicht mit Abblendlicht

 

 

gefahren (innerorts)     25 EUR

25 Euro

 

mit Sachbeschädigung     35 EUR

35 Euro

 

Obwohl die Sicht durch Schneefall erheblich

 

 

behindert war, Abblendlicht nicht eingeschaltet (außerorts)

60 Euro

1

mit Gefährdung

75 Euro

1

mit Sachbeschädigung

90 Euro

1

 

 

 

Bußgeld für sonstige Verstöße im Winter

Tatbestand

Bußgeld

Punkte

Auto warmlaufen lassen

10 Euro

 

Frontscheibe nicht ordnungsgemäß freigekratzt

10 Euro

 

Fahrzeug nicht von Schnee befreit

25 Euro

 

Gefahren trotz verschneitem und damit schlecht

 

 

lesbarem Kennzeichen

5 Euro

 

Fahrzeug mit M+SReifen geführt, obwohl

 

 

eine Plakette im Sichtfeld des Fahrers fehlte

5 Euro

 

 

01.01.2019:

  • Zum 01.01.2019 wird die Düsseldorfer Tabelle über den Kindesunterhalt angepasst.
    Da das Kindergeld zum 01.07.2019 erhöht wird, sind die geänderten Zahlbeträge zusätzlich auch zu diesem Zeitpunkt zu berücksichtigen. Die Einzelheiten hierzu finden Sie auf der Seite “Unterhalt”
  • Auch die Sätze zum ALG-II oder auch Hartz-IV ändern sich. Die Einzelheiten finden Sie auf der Seite “Hartz-IV”

 

01.01.2018:

Kindergelderhöhung:

für das 1. und 2. Kind: 194 € (statt 192 €)

für das 3. Kind: 200 € (statt 198 €)

für das 4. und jedes weitere Kind: 225 € (statt 223 €)

 

Hartz-IV-Sätze:

Regelbedarf für Alleinstehende steigt von 409 € auf 416 €.

Die Einzelheiten hierzu finden Sie auf der Seite “Hartz-IV”.

 

Neue Regeln im Straßenverkehr ab 19. Oktober 2017:

 

Rettungsgasse:

Wer zukünftig im Stau oder stockenden Verkehr auf der Autobahn oder auf Straßen außerorts keine vorschriftsmäßige Rettungsgasse bildet, zahlt 200,00 €. Kommt eine Behinderung hinzu, kostet es 240,00 € und 1 Monat Fahrverbot kommt hinzu. Sollte es zu einer Gefährdung kommen, steigt der Strafsatz auf 280,00 € plus 1 Monat Fahrverbot; kommt es zu einer Sachbeschädigung, sind 320,00 € und 1 Monat Fahrverbot fällig.

 

Einsatzwagen - Rettungskräfte:

Auf allen Straßen gilt zukünftig, dass jeder, der Rettungskräften, die mit Blaulicht und Einsatzhorn unterwegs sind, nicht sofort Platz macht, 240,00 € zu zahlen hat und 1 Monat Fahrverbot erhält.

Sollte es zu einer Gefährdung kommen, steigt der Strafsatz auf 280,00 € plus 1 Monat Fahrverbot; kommt es zu einer Sachbeschädigung, sind 320,00 € und 1 Monat Fahrverbot fällig.

 

Handy am Steuer:

Das Telefonieren beim Autofahren – und beim Fahrradfahren – wird teurer. Dies gilt auch für andere elektronische Geräte wie z.B. Tablets.

Wer das Gerät beim Autofahren nutzt, zahlt 100,00 €!

Sollte es zu einer Gefährdung kommen, steigt der Strafsatz auf 150,00 € plus 1 Monat Fahrverbot; kommt es zu einer Sachbeschädigung, sind 200,00 € und 1 Monat Fahrverbot fällig.

Wer das Gerät beim Fahrradfahren benutzt zahlt jetzt 55,00 €.

Zu beachten ist weiterhin, dass das Handy im Auto nur benutzt werden darf, wenn der Motor vollständig ausgeschaltet ist. Das bedeutet für Wagen mit Start-Stopp-Automatik, dass bei automatischer Abschaltung ebenfalls das Handy (und auch kein anderes elektrisches Gerät oder Telefon) mit den Händen benutzt werden darf. Von dieser Regelung ausgenommen sind lediglich Fahrassistenz-Geräte wie z.B: Rückfahrkamera-Bildschirme oder elektronische Rückspiegel- Ergänzungen.

 

Körperverhüllung:

Wichtig besonders für die bevorstehenden Halloween-Feiern (oder auch Kälte), ist die neue Regelung, dass beim Führen eines Fahrzeuges das Gesicht nicht verhüllt oder verdeckt sein darf. Hierbei ist mit einer Strafe von 60,00 € zu rechnen. Allerdings gilt diese Regelung nicht für Motorradfahrer, oder andere, die einer Helmpflicht unterliegen.

 

 

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